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Rinspeed Tauch-Auto

 

Rinspeed Squba: Einfach  abtauchen!

Konsequent: Erst entwarf die Avantgard-Autoschmiede Rinspeed ein Amphibienfahrzeug. Jetzt geht sie noch weiter und wartet mit einem Tauch-Auto auf.

Von Andrea Ege

Taucher, traut euren Augen! Es könnte tatsächlich sein, dass ihr irgendwann in die Scheinwerfer eines schicken Flitzers blinzelt ... Der Prototyp, der dieses Zukunftsszenario realisieren soll, wird, so alles gutgeht, beim nächsten Genfer Autosalon im Frühjahr 2008 vorgestellt. Entwurf, Idee und Ausführung des voll imprägnierten Unterwasser-Autos stammt - wie könnte es anders sein? - von der konsequent exzentrischen Autoschmiede Rinspeed.

Die Auto-Tuner der kleinen, aber feinen schweizerischen Firma sind schon lange dafür bekannt, auch die verrücktesten Einfälle ihres Chefs zu realisieren. Und der war jetzt der Meinung, es wäre Zeit, einen lang gehegten Traum zu realisieren: Wie einstmals James Bond in "Der Spion, der mich liebte" mit einem Boliden auf Unterwasserfahrt zu gehen. Die Filmszene, damals als Animation realisiert, könnte jetzt in echt gedreht werden. Denn der Squba, so der Name des schicken Zweisitzers, taucht auf Wunsch auf bis zu zehn Meter Tiefe.

Schneckentauchfahrt

Damit führt der Squba konsequent fort, was die Tüftler 2004 mit dem Amphibienfahrzeug Rinspeed "Flash" begonnen haben. Möglich gemacht wird die Tauchfahrt durch zwei elektrische Jet-Turbinen, die ein 50-PS-Motor antreibt. Taucht der Squba ab, fahren im Heck zwei kleine Propeller aus und bewegen den Roadster vorwärts. Allein, in einen Geschwindigkeitsrausch wird man bei der Unterwasserfahrt mit der flachen Flunder sicher nicht verfallen: Durch den starken Wasserwiderstand kommt das Gefährt mit gerade mal vier bis fünf Stundenkilometer voran. Es taugt also eher für gemütliche Tauchgänge als für Verbrecherjagden im Stil von 007.

Über Wasser kommt der nur 1,12 Meter hohe Flitzer etwas schneller voran - und fährt auf Knopfdruck völlig autonom. Doch wer jetzt glaubt, bald seinen Wunsch vom Abtauchen am Steuer realisieren zu können, täuscht. Der Squba ist und bleibt ein Einzelstück. Das steht schon jetzt fest. James-Bond-Träume hin oder her ...

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