Ökoflitzer: Rattanfänger
Er ist aus Naturmaterialien und verpufft keine Asche: die Designstudie Phoenix. Kenneth Cobonpue präsentiert seinen nachhaltigen Flitzer jetzt in Mailand.
Von Kerstin Kotlar
Nachhaltigkeit liegt gerade wieder voll im Trend. Die Atomkatastrophe in Japan hat die Diskussionen um erneuerbare Energien in Deutschland angeheizt. E10 als Bio-Kraftstoff treibt alle zu hitzigen Debatten und manche unserer Autos an. Da passt der Ökoflitzer Phoenix von Kenneth Cobonpue, der auf der Möbelmesse in Mailand vorgestellt wird, bestens in den grünen Zeitgeist.
Für das schnittige Modell aus Rattan, Bambus, Nylon und Stahl ließ sich der deutsche Designer Albrecht Birkner von der Natur inspirieren. Die Form erinnert an ein Blatt oder die Struktur der Wirbelsäule. In nur zehn Tagen bogen Weber und Kunsthandwerker das Gefährt in reiner Handarbeit zusammen.
Von Natur aus verflochten
"Phoenix ist eine Hommage an natürliche Werkstoffe und die Flechtkunst. Die Idee mit diesen Werkstoffen zu arbeiten liegt in unserer Philosophie und Historie begründet", erklärt Johannes Wild, der Manager von Kenneth Cobonpue. Damit streckt der philippinische Spezialist für Rattanmöbel seine Fühler in andere Designbereiche aus.
Momentan ist das Fahrzeug zwar nur ein erster Prototyp, der noch nicht über die Straße düst. Doch die Elektro- und Solaringenieure arbeiten mit Hochdruck an der Weiterentwicklung.
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