Rostlauben: Rost in Peace
In den Mooren von Niedersachsen haben vor vielen Jahren etliche Autos ihr feuchtes Grab gefunden. Eine Suche nach Moorleichen der ganz besonderen Art
Die Abendsonne wirft ein sanftes Licht auf den alten Opel Olympia. Traurig liegt er da, die rostigen Kotflügel von sich gestreckt, ein großes Loch klafft im Dach, aber dennoch thront das weiße Dreispeichen-lenkrad majestätisch im Wrack, als würde es den voranschreitenden Oxidationsprozess völlig ignorieren. Der Opel ist dicht umgeben von armdicken Birken; ein untrügliches Zeichen dafür, dass er schon länger hier steht.
Das Dorf Tarmstedt liegt in Niedersachsen, zwischen Bremen und Bremervörde, eine kleine Siedlung umgeben vom Hochmoor. Noch immer wird hier Torf abgebaut, "gestochen", wie die Fachleute es nennen. Bis zu acht Meter tief wird gegraben, um den Torf ans Tageslicht zu bringen. Da entsteht viel Platz, um sich von lästigen Dingen zu trennen. Zum Beispiel von Autos. Rund um Tarmstedt kann man etliche alte Wracks finden, mehr als 30 sind schon jetzt bekannt. Doch die Suche nach den rostigen Moorleichen ist nicht einfach.
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Leser-Kommentare (1)
unser vw käfer steht auch seit 1970 im busch
dazu geselt sich seit 1987 ein alte vw golf und ein vw friedoln,den die post 1967 dort nicht mehr weg bekam!Da das wäldchen im sumpf liegt und gut umzäunt ist und seit 1985 mit tannen dicht zugepfanzt worden ist,dazu auch amit da nicht nochmehr reingeworfen wird,denn seit 1982 steht da ein alter merzeders bus ohne motor mit aufshrift Die Grünen aus Bremen abgelegt haben!





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