SUCHE BEI MAX

HomeCityguidePopkulturLifestyleKreativ
Uwe Weber/www.zeitraster.de Alexandra Hannema durchkämmt das Moor nach Autowracks

 

Rostlauben: Letzte  Ruhe  im  Moor

Verschwunden sind meist auch ihre Vorbesitzer. Da die alten Halter mit der Entsorgung offiziell ihre Ansprüche aufgegeben haben, gehören die Moorleichen nun dem jeweiligen Grundstückseigentümer, also entweder Privatleuten oder der öffentlichen Hand. In einem privaten Moor in Hambergen fanden Alexandra und ihr Freund Maik einen relativ gut erhaltenen VW-T1-Bus Baujahr 1966. Der Eigentümer meldete den Bus mit der "Blaupunkt"-Aufschrift 1976 ab und schob ihn kurzerhand ins Moor. Nach einem kurzen Gespräch überlies der Moorbesitzer den beiden den Bus, inklusive Fahrzeugbrief.

Mit einer Seilwinde hievten Alexandra und Maik das Wrack aus seinem nassen Grab, bauten einen gebrauchten Motor ein und machten Fahrwerk und Räder wieder gängig. Alles andere blieb exakt im Entdeckungszustand. Auf Oldtimer-Meetings laden die beiden den Bus manchmal vom Trailer und drehen mit dem Wrack zum Erstaunen der Leute ihre Runden. Der Unterboden ist zur Hälfte vom Rost zerfressen, und schon eine Vollbremsung könnte die automobile Ruine zum Einsturz bringen. Die meisten anderen Fahrzeuge würden noch nicht einmal den Abtransport überleben. Das ist auch Alexandra klar, und so lässt sie die Moorleichen dort, wo sie ihre letzte Ruhe gefunden haben. Rost in Peace!


1 | 2 | 3 | 4

zur�ck
PASSENDES IM NETZ
Leser-Kommentare (1)
Meyer aus Sol (08.08.08 - 00:22)
unser vw käfer steht auch seit 1970 im busch

dazu geselt sich seit 1987 ein alte vw golf und ein vw friedoln,den die post 1967 dort nicht mehr weg bekam!Da das wäldchen im sumpf liegt und gut umzäunt ist und seit 1985 mit tannen dicht zugepfanzt worden ist,dazu auch amit da nicht nochmehr reingeworfen wird,denn seit 1982 steht da ein alter merzeders bus ohne motor mit aufshrift Die Grünen aus Bremen abgelegt haben!

BEITRAG SCHREIBEN

Überschrift

Name


Ihr Kommentar 
AGB

Beitrag abschicken