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Noch ist vieles Zukunftsmusik, doch die Forschung arbeitet unermüdlich an Alternativen zum Benzin. Angetrieben werden die Autos der nächsten Generation nach Meinung von Professor Cornel Stan mit Ethanol, Methanol und Autogas. "Ihre Energie wird in Elektroenergie umgewandelt." Der Vorteil dieser Treibstoffe: Sie können nicht nur einfach hergestellt und gespeichert werden, sondern sind auch hinsichtlich ihrer technischen Umsetzbarkeit mit Benzin vergleichbar. In ein paar Jahren, da ist sich Stan sicher, werden sie dem herkömmlichen Treibstoff aber weit überlegen sein - und zwar nicht nur preislich.

Biodiesel
Ein bereits gängiger alternativer Kraftstoff ist Biodiesel, der aus Pflanzenölen oder tierischen Fetten gewonnen wird. Bei der Herstellung entstehen zwar umweltbelastende Abfallprodukte, doch in geringerer Menge als beim normalen Benzin. Großer Bonus: Wer mit Biodiesel fahren möchte, muss nur geringe Veränderungen am Motor vornehmen. Und auch auch das Tankstellennetz wird immer dichter. In Deutschlang gibt es bereits 1800 Zapfsäulen.

Pflanzenöl
Wer mit Pflanzenöl im Tank durch die Gegend düst, ist in Sachen Umweltschutz ganz vorne mit dabei. Denn beim Verbrennungsprozess wird nur so viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt, wie die Pflanze, aus der das Öl gewonnen wird, während ihres Wachstums der Luft entzogen hat. Doch nicht nur das: der Rußausstoß ist um die Hälfte geringer als bei Benzin. Obendrein ist Pflanzenöl biologisch abbaubar und ungiftig.

Es gibt zwei Wege, um Pflanzenöl zu verbrennen: die Anpassung der Motoren oder die Veränderung des Pflanzenöls zu einem neuen Kraftstoff, der mit der bereits bestehenden Technik verwendet werden kann. Für Sparfüchse besonders interessant: Auf Pflanzenöl entfällt keine Mehrwertsteuer.

Flüssiggas
Schadstoffärmer, aber nicht so effektiv wie Benzin, ist das Flüssiggas. Es wird chemisch hergestellt, verbrennt aber nur bei einer bestimmten Temperatur optimal. Bei zu niedrigen Temperaturen kann es zu Motorschäden kommen. Da Gas hochexplosiv ist, benötigen Tankstellen erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Die Umrüstung auf Flüssiggas ist aber relativ unkompliziert.

Erdgas
Bare Münze spart man mit Erdgas. Es ist rund 50 Prozent günstiger als Benzin und etwa 30 Prozent preiswerter als Diesel. Doch Erdgas ist auch ein endlicher, fossiler Rohstoff. Da bei der Verbrennung jedoch deutlich weniger Schadstoffe freigesetzt werden, gilt es als Übergangslösung hin zu nachhaltigeren Alternativen.

Wasserstoff
Der Antrieb mit Wasserstoff ähnelt dem mit Benzin, und Motoren können leicht darauf umgestellt werden. Er wird etwa aus Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft gewonnen und bei seiner Verbrennung entsteht lediglich Wasserdampf. So Vorteilhaft dies mit Blick auf den Umweltschutz klingt - Wasserstoff ist hochentzündlich und damit alltagsuntauglich.

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