Manhattan 2030: Zukunftsgeflüster
Fliegende Autos und ferngesteuerte Menschen - der Stoff aus dem die Zukunft gemacht ist. Die Audi Urban Future Initiative entwickelte beim "Festival of Ideas for the New City" in New York realistische Zukunftsmodelle.
New York ist eine atemberaubende Stadt. Die Hochhäuser, die Lichter, die Menschen - alles fasziniert. Ein guter Grund, die Zukunft einer solchen Megastadt gut zu planen. Themen wie Verkehrsfluss, Nachhaltigkeit und optimale Platznutzung sind für Städteplaner besonders in Metropolen wie New York von großer Bedeutung - und haben eine enorme Vobildfunktion. Unter dem Motto "Manhattan 2030" haben fünf New Yorker Architekturbüros für die "Audi Urban Future Initiative" jetzt Konzepte für Städtebau, Verkehr und Ökologie aufgestellt, um der urbanen Zukunft neue Perspektiven zu verleihen.
Die "Audi Urban Future" Initiative hat den Wunsch, sich aktiv mit Fragen zur Zukunft der Stadt und der individuellen Mobilität zu beschäftigen, um so Visionen schneller in die Tat umsetzen zu können. Dabei präsentierte Audi ein Modell von Manhattan im Maßstab 1:1200 um Konzepte für eine nachhaltige Stadtentwicklung aufzuzeigen.
Manhattan im Jahre 2030
Das Modell entstand in Zusammenarbeit mit der Architektur-Plattform "Architizer". Dabei wurde jedem Büro eines der Viertel Manhattans, also Turtle Bay/East Side, Lower Manhattan, Hudson Yards Area, Washington Heights und Central Park West, zugeteilt. In Eigenarbeit stellten die jeweiligen Architekten Konzepte für ihr Viertel zusammen.
Schlaue Straßen und bepflanzte Gebäude
Die Konzepte reichten von immer höher werdenden Wolkenkratzern, die mit ihrer großen Fassade viel Platz für Photovoltaik-Anlagen bieten, bis hin zu einem digitalen Straßenbelag, der den Verkehrsfluss optimal steuern und aufeinander abstimmen soll. Auch radikale Ansätze wie begrünte Netze, die zwischen Häusern aufgespannt werden und Lebensraum für Tiere und Pflanzen bereitstellen sollen, wurden eingebracht.
Inspiriert wurden die Konzepte von den Teilnehmern des Audi Urban Future Awards 2010. Basierend auf den Plänen der Vorgänger haben die Teilnehmer in diesem Jahr die Ideen weitergeführt und auf New York angewendet. So führte ein Team die Idee des Vorjahressiegers weiter und lässt die Gebäude und Infrastruktur im Viertel Central Park West von einem komplexen Computerprogramm berechnen, um neue Platzangebote in der Stadt zu schaffen. Ein anderes Team sieht die Zukunft von Megastädten wie New York darin, das Verkehrsaufkommen zu minimieren, indem Dienstleistungen in unmittelbarer Nähe angeboten und Vekehrswege verkürzt werden.
Ob Manhattan im Jahr 2030 tatsächlich so aussehen wird, ist unklar. Klar ist allerdings, dass mit der Initiative Gedanken zur Zukunft von Megacities angeregt werden und innovative Perspektiven gesetzt werden. Die urbane Zukunft von Städten geht immer weiter weg von fliegenden Autos und Beamern und näher zu sauberen, erneuerbaren, grünen Technologien.
Mehr Bilder und Infos zu den verschiedenen Vorschlägen der Architekten gibt's in der Bildergalerie.
- Hier können Sie einen passenden und weiterführenden Link zum Thema vorschlagen.





...mehr




