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Audi A1: Vier  Ringe  für  ein  Halleluja

Klein, aber fein heißt heutzutage Premium-Kleinwagen und meint vor allem den Mini Cooper. Aber unter A1 verstand man bisher auch nur eine Autobahn. Und nun kommt Audi und ändert alles. Schick ist er, der Audi metroproject quattro, mit dem Audi-Chef Rupert Stadler in Tokio einen Ausblick auf den A1 gewährte. Und sonst? Das muss er sagen.

MAX: Herr Stadler, wer gehört zur Zielgruppe für den Audi-Mini. Gegen wen positionieren Sie ihn?

Rupert Stadler: Wir werden den Audi A1 nicht gegen irgendwen, sondern für unsere Kunden positionieren. Noch beginnt der Einstieg in unsere Produktwelt mit dem Audi A3. Mit dem A1 wollen wir ab Ende 2009 vor allem jungen, trendbewussten Kunden den günstigen Einstieg ins Premiumsegment ermöglichen.

MAX: Der Preis wird sicher niedriger als beim A3 mit 19600 Euro sein?

Stadler: Er wird etwas niedriger liegen, mehr kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

MAX: Was ist die grundsätzliche Idee hinter der Studie?

Stadler: Wir haben lange über das Konzept nachgedacht. Der Name der Studie - Audi metroproject quattro - zeigt, dass wir uns Gedanken über die Mobilität in großen Städten und Metropolen gemacht haben, denn das wird in fünf bis zehn Jahren ein sehr dominierendes Thema sein. Schon jetzt kann man insbesondere in Asien beobachten, wie sich die Großstädte und Metropolen füllen. Und mit unserem Fahrzeugkonzept zeigen wir einmal mehr innovative Technologien, verpackt in ein sehr ansprechendes Design. Die Reaktionen auf den Audi metroproject quattro sind überwältigend.

MAX: Welche neuen Technologien zeigt die Studie?

Stadler: Beim Antrieb sind wir sehr unkonventionell: Wir haben vorn einen Motor für den Frontantrieb und hinten einen Elektromotor für den Heckantrieb. Das ist eine perfekte Alternative, um Benzin- und Elektroantrieb zu kombinieren. Einzigartig ist bei dieser Kombination, dass man bis zu 100 Kilometer pro Batterieladung ausschließlich mit dem Elektroantrieb fahren kann. Und wenn man beides zusammenschaltet, hat man einen sehr wirkungsvollen Allradantrieb. Ein sehr pfiffiger Umgang mit dem Thema Hybrid, wie ich finde.

MAX: Was man in der Studie sieht, wird man das auch in der Serienversion sehen?

Stadler: Die Intention der Studie ist es, erstmal ein Gespür dafür zu bekommen, was beim Publikum gut ankommt. Wie wird die Technik bewertet, die Features, das Design? Mit der Studie wollen wir das testen. Und ich bin sicher, dass wir beim A1 dann das eine oder andere Element natürlich in Serie bringen werden. Die technische Reife für unsere Ideen ist vorhanden, das unterscheidet uns vom Wettbewerb.

MAX: Wird Design immer wichtiger?

Stadler: Absolut. Design ist eine der Schlüsseldisziplinen unserer Marke. Wir haben Topdesigner in der Mannschaft, die mit viel Leidenschaft und Liebe am Auto aktiv sind. Sie zeigen zum Beispiel beim Audi metroproject quattro, wie Proportionen und Formensprache perfekt zusammenpassen. Diese Emotion ist für Audi ganz wichtig.

Max: Wird aus dem Werbeslogan "Vorsprung durch Technik" jetzt "Vorsprung durch Design"?

Stadler: Nein, denn Design muss mit Technologie zusammengehen. Das Fundament dazu ist Vorsprung durch Technik, denn nur so kann auch Vorsprung durch Design entstehen.


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