Maserati Gran Cabrio: Familien-Rennkutsche
Elegant. Sportlich. Italienisch. Und Familientauglich? Der neue Maserati Gran Cabrio ist ein Auto für Genießer - und bietet Platz für vier Personen. Und das üppig, wie der Hersteller verspricht.
Von Julian Rohrer
Ein bisschen geht Maserati mit diesem Konzept zurück zu seinen Wurzeln. Stellt man sich einen klassischen Maserati vor, bleiben die Gedanken sicherlich bei einem pfeilschnellen, windschnittigen und vor allem viersitzigen Gran Turismo hängen. Dieser metallgewordene Traum aller Jungs und Junggebliebenen mit seinen bärenstarken 405 PS bei einer Endgeschwindigkeit von 285 km/h war schon immer einer der Trümpfe im guten, alten Autoquartett.
Als hätte es die Klimadiskussion nie gegeben, schicken die Italiener nun ein Auto ins Rennen, bei dem Design und Leistung eindeutig vor Umweltfreundlichkeit geht. Während dem einen der Durchschnittsverbrauch von 16,5 Litern die Tränen der Scham in die Augen treibt, sind es die Tränen der Freude bei den anderen, die folgende Werte vernehmen: ein 4,7 Liter großer V8-Motor, eine Leistung von 440 PS und 490 Newtonmeter Drehmoment.
Das Design des familienfreundlichen Sportwagens ist schlicht erhaben. Sieht man die sanft gewölbte, leicht angedeutete Heckflosse, folgen die Augen von ganz allein der bildschönen Karosserie. Das Wort Windschnittigkeit wird durch die gedrungene Konstruktion zumindest in dieser Fahrzeugklasse wie nebenbei neu erfunden, der Begriff Dynamik definiert die Linienführung im Handumdrehen neu.
Vorgestellt wurde das Gran Cabrio im September auf der IAA. Während der Preis und die genaue Markteinführung noch nicht feststehen, verspricht das Design des Sportwagens genau zwei essentielle Dinge: "Picknick mit der Familie macht wieder Spaß - zumindest der Weg dorthin" und "So gut sah das Abliefern und Abholen der Kinder an der Schule noch nie aus".
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