50 Jahre Mini: Happy Birthday
Vor exakt 50 Jahren erblickte ein kleiner, kompakter Flitzer erstmals das Licht der Welt: der MINI. Und traf unzählige Autofans mitten ins Herz. Bis heute.
Von Andrea Ege
Zeitreise ins Jahr 1959: Fidel Castro übernimmt in Kuba das Amt des Ministerpräsidenten. Hawaii wird offiziell zum 50. Bundesstaat der USA erklärt. Die erste Folge der Fernsehserie Bonanza flimmert über den TV-Schirm. Und die British Motor Corporation (BMC) enthüllt das Konzept für einen revolutionären Kleinwagen.
Castro regiert bis heute, Bonanza ist Kult, Hawaii Teil der USA - und der kleine Flitzer sorgt noch stets für Furore. In unzähligen Varianten flitzte der MINI in den vergangenen 50 Jahren über den Asphalt. Noch heute knüpft sein Design ikonenhaft an den Original-Entwurf an.
Griechischer Vater
Der Vater der kleinen Ikone auf vier Rädern stammte aus Griechenland. Alec Issigonis (1906-1988) entwickelte für BMC das Kultauto. So massiv schlug dieses in der Automobilindustrie ein, dass Issigonis dafür in den Adelsstand erhoben wurde. Bereits drei Jahre nach seiner Markteinführung überschritt die MINI-Jahresproduktion 200 000 Fahrzeuge.
1994 übernahm BMW nach dem Kauf von Rover die MINI Tradition und entwickelte sie fort. Mit Erfolg. Seit der Markteinführung des "New MINI" 2001 wurden weltweit rund 1,5 Fahrzeuge verkauft. In 80 Ländern. Bis heute werden die Autos ganz im Sinne der langjährigen Tradition in Großbritannien produziert.
Den runden Geburtstag feiert BMW mit den Birthday Editionen MINI 50 Camden und MINI 50 Mayfair, die bei der Frankfurter Automesse IAA 2009 präsentiert werden. Gleichzeitig basteln die Entwickler und Designer des MINIs an einem gewagten Vorstoß in eine weitere Dimension: dem Crossover Concept. Ab 2010 soll es Seite an Seite mit seinen Vorgängern über die Straßen rollen.
Eine optische Zeitreise durch die MINI-Geschichte zeigt unsere Bildergalerie.
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