Thomas Fritsch: Traumfabrik
Lasziver Blick und kühne Posen - der deutsche Fotograf verbindet gekonnt alltägliche Situationen mit erotischen Fantasien.
Von Christoph Baumeister
Der gelernte Fotograf widmete sich am Anfang seines Schaffens der Industrie- und Mode-Fotografie. Als freier Mitarbeiter mehrerer Tageszeitungen kam er bald zur Theaterfotografie, seiner eigentlichen Leidenschaft, wie er gesteht. "Es ist eine hohe Kunst Situationen aussagekräftig einzufangen und genau den einen emotionalen Moment passend wiederzugeben", sagt Fritsch.
Dieser scharfsinnige Blick und das feine Gespür für den richtigen Augenblick, überträgt er gekonnt auf seine erotischen Bilder. Die leicht bekleideten Modelle werden von Fritsch an gewöhnlichen Orten, wie dem Büro oder der Werkstadt, in Szene gesetzt. Die unverfängliche Umgebung sorgt für ein prickelndes Spannungsfeld zwischen dem nackten Körper und den vertrauten Orten.
In seinem Bildband "Traumfabrik" präsentiert er die gesammelten Aktaufnahmen in Schwarz-Weiß. Erschienen ist die Fotosammlung im Eigenverlag Edition Thoms.
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