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Andy Ridder

 

Andy Ridder: Jazzclub

Andy Ridders Bildern gehen oft ungeplante Inszenierungen voraus. So entsteht subtile Erotik, die eigentlich nur angedeutet wird

Andy Ridder wurde 1959 in Stuttgart geboren. Nach absolviertem Studium an der Staatlichen Fachakademie für Fotodesign in München assistierte er in Stuttgart und Paris, um anschließend freischaffend für führende Magazine im In- und Ausland tätig zu sein. Die teilweise zweifarbigen, in kontrastierenden Tönen gehaltenen Schwarz/Weiß-Fotos, die als freie Arbeiten entstanden sind, nützt er als Gegenpol zu seiner farbigen Auftragsfotografie. Als Location dienen Räumlichkeiten, in denen Mensch und Raum im Spiel mit Licht und Schatten, der Atmosphäre und der Spontanität des Augenblickes ganz hingegeben sind. Hierbei kann es zu ungeplanten Inszenierungen kommen, in deren Eigenleben Andy Ridder, wie bei dieser Serie in einem Jazzclub, so wenig wie möglich kontrollierend oder manipulierend eingreift. So zeigt sich eine eher subtile, versteckte Erotik, die höchstens angedeutet wird, sich jedoch niemals vordergründig oder gar platt dem Betrachter aufdrängt. Diese Erotik versucht den Betrachter mit einzubeziehen, indem sie allmählich von ihm selbst entdeckt werden muss. Dadurch wird ihm noch genügend Spielraum für eigene Interpretationen gelassen.

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Leser-Kommentare (1)
to-mann (05.03.09 - 17:12)
Jazz-Session

So eine Jazz-Session das wärs doch!

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