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Nabuyoshi Araki Hana Kinbaku

 

Nobuyoshi Araki: Fesselnde  Blumenmädchen

In seiner Ausstellung "Hana Kinbaku" verknüpfte Nobuyoshi Araki die Welt von Blumen und Bondage per Klebestreifen.

Von Andreas Buchmann

Eine Frau sitzt auf einem Stuhl, nur mit einem Tuch bekleidet. Sie ist gefesselt und ihre nackten Brüste quellen zwischen den Stricken hervor. Gleich darunter befindet sich das Bild einer Orchidee. Beide Bilder sind mit einem Klebestreifen verbunden und je öfter der Betrachter hinauf und herab schaut, ergibt sich für ihn ein verblüffend stimmiges Gesamtbild.

Blumen und Bondage passen tatsächlich zusammen. Das bewies der japanische Künstler Nobuyoshi Araki in seiner Ausstellung "Hana Kinbaku", die in London präsentiert wurde. "Hana" ist der japanische Ausdruck für "Blume" und "Kinbaku" steht für die künstlerische Form der erotischen Fesselung in Japan. Gerade die Kombination mit den Orchideen, Tulpen oder Chrysanthemen stellt diese Kunstfertigkeit besonders wirkungsvoll heraus. Die Themen der Fotos konnten unterschiedlicher nicht sein. Immer wieder geht es um Leben, symbolisiert durch Erotik, und Tod.

Einzigartige Werke

Die Machart der Bilder Arakis ist ungewöhnlich. Jede Bondage-Blumen-Kombination gibt es nur einmal. Die Werke werden laminiert und in einer Acrylglas-Fassung verkauft.

Einige Werke von Araki finden Sie in unserer Bildergalerie.

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