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Von Martin Haldenmair

Nicht jedes fett-triefende Wiesnhendl (im Volksmund "Gummiadler") ist ein Genuss. So gern wir den geplagten Wiesnwirten ihren Umsatz gönnen - schließlich gewähren sie uns Obdach in ihren überfüllten Zelten - der Magen möchte auch mal zu seinem Recht kommen. Und wenn die Geldbörse dabei auch nicht zu sehr leidet (auf der Wiesn leidet sie zwar immer, aber übertreiben müssen wir es nicht), ist das auch gut.

Denn was wenige wissen: Auf der Wiesn können Sie ihr Essen auch mitbringen. Nicht in die Zelte natürlich, aber auf die Bierbänke im Freien. Sie zählen als eine Art Biergarten - das wurde sogar in den Verträgen der Wirte mit der Stadt festgesetzt. Getränke dürfen Sie allerdings keine mitbringen. Also nehmen Sie die Bedienung für sich ein und bestellen Sie sich was Schöne zu trinken. Und packen Sie nicht gleich Ihren Kompaktgrill aus - so ist das Biergartenkonzept nicht gedacht. Machen Sie sich eine schöne Wiesnjause mit einem schönen Gewürzbrot, Obzada und Kaminwurz. Das sind kleine Spezialitäten der Region, die sie in jedem gut sortierten Markt kaufen und leicht transportieren können. Eine zünftige Brotzeit ist, gerade für eine lustige Gruppe von Freunden oder Familien, eine preisgünstige Alternative - und natürlich Ergänzung.

Weitere Tipps für eine Jause finden Sie in unserer Bildergalerie.

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Leser-Kommentare (1)
fingerzeig (24.09.11 - 11:38)
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