NY Waterfalls: Wasser marsch!
Vor drei Jahren schmückte Christo den New Yorker Central Park mit orangen Fahnen. Danach lockte der Big Apple mit einer neuen Mammut-Kunstinstallation: riesigen Wasserfällen, die bis zu 35 Meter in die Tiefe stürzen.
Von Andrea Ege
New York ist kein Ort für Kleindenker. Think big heißt die Devise dieser immer noch aufregendsten aller Städte - aller Konkurrenz von Dubai und Co zum Trotz. Keine Bescheidenheit zeigt die Metropole auch in Sachen öffentlicher Kunst: Einige Wochen lang zierten enorme, künstliche Wasserfälle die Stadt. Geschaffen wurden das Monumentalprojekt von Olafur Eliasson.
Über zehn Millionen Dollar investierte der dänische Künstler in die Konzeption und Ausarbeitung der NY Waterfalls. An vier verschiedenen Stellen entlang des East Rivers fielen die Wassermassen von bis zu 35 Meter hohen Gerüsten herab, täglich 15 Stunden lang, nachts beeindruckend beleuchtet.
Zurück zur Natur
Wild sprudelndes Wasser, das Lebenselement, mitten in der Betonwüste - mit diesem spannungsreichen Kontrast wollte der Künstler den Bewohnern New Yorks das Gefühl für die Natur wiedergeben. Konsequenterweise wurden die künstlichen Wasserfälle denn auch so konzipiert, dass sie die Natur nicht belasten: Beim Bau wurde darauf geachtet, das die Fauna und Flora des Flusses nicht beeinträchtigt wird. Grüner Strom betrieb die Pumpen, die bis zu 150 000 Liter Wasser pro Minute nach oben transportierten.
Olafur Eliasson über sein Projekt
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