Dr. Beach: Die zehn schönsten Strände der USA
Dr. Beach, also Stephen P. Leatherman ist die Strandkoryphäe der USA. Alljährlich stellt er seine Top Ten der US-amerikanischen Strände vor. 2012 führt ein Jahr aus San Diego die Liste an.
Von Martin Haldenmair
Der Sand sollte strahelnd weiß und feinkörnig sein. Er sollte sich in einer leicht gekrümmten Bucht mir grßzügigem Platzangebot verteilen. Wenn dann sich die Schwimmer nicht auch noch mit den Speedfahrern um Raum im Wasser prügeln müssen, hat Dr. Beach einen guiten Strand gefunden. Dr. Beach heißt Stephen O. Leatherman und ist tatsächlich Doktor. Er promovierte in Umwelt- und Küstenforschung der Universität Virginia und leitet das Institut für Küstenforschung der Florida International University.
Gescheite Menschen und emsige Forscher, die sich vor allem an Küsten aufhalten ziehen im Allgemein nicht das Interesse der Badenixen, Surferjungs und vor allem Tourismusorganisationen eines ganzen Landes auf sich. Dr. Leathermans ozeanografische Forschung (immerhin 200 Artikel gibt es schon von ihm) ist es auch nicht, was die Leute so sehr interessiert, sondern seine jährliche Liste der zehn besten Strände des Landes.
Was 1989 als kurzes Statement gegenüber einen Reisemagazin begann, entwickelte sich zu einer eigenen Wissenschaft. Dr. Beach geht beim Stränderanking nämlich nicht nach Bauchgefühl vor (Strand: schön, Drinks: gut, Gäste: hübsch), sondern nach einem eigens entwickelten Katalog mit 50 Kategorien. In jeder Kategorie werden Punkte vergeben. Wasserströmungen, Höhe und Frequenz der Wellen, Sandfarbe, ja auch die Zahl nerviger Insekten in der Luft fließen so in Dr. Beaches Ergebnis ein.
Und hier sind die Top Ten der US-amerikanischen Strände des Jahres 2012:
Platz 1: Coronado Beach San Diego in Kalifornien
1,5 km lang, beliebt bei Familien mit Kindern
Platz 2: Kahanamoku Beach Waikiki auf Oahu, Hawaii
Ein Riff schirmt den Strand von den auf Hawaii sonst üblichen großen Wellen ab, was ihn zum Paradies für Schwimmer macht.
Platz 3: Main Beach East Hampton im Staat New York
Feiner Quarzsand bedeckt den Boden, den Starnd säumen die Villen der Reichen und Schönen des Staats New York.
Platz 4: St. George Island State Park Florida
Von der Ölkatastrophe blieb dieses Naturparadies verschont. Daher leben auch viele Rochen in dem Küstengewässer. Das heißt: Füße im Wasser nicht heben, sondern schieben, um nicht gestochen zu werden.
Platz 5: Hamoa Beach auf Maui, Hawaii
Lava- und Korallensand, eien Palmenbestandene Bucht: Der Stran dauf der Insel Maui ist ein Bilderbuchtropenparadies. Schon Ernest Hemingway schätze die Gegend.
Platz 6: Coast Guard Beach Cape Cod in Massachusetts
Das Wasser am Cape Cod ist meist recht kühl, mehr als 15 bis 25 Grad sind nicht drin. Die karge, felsumstandene Landschaft ist dafür wunderschön.
Platz 7: Waimanalo Bay Beach Park auf Oahu, Hawaii
Ein großzüger Strand ohne gefährliche Strömungen im Wasser.
Platz 8: Cape Florida State Park Key Biscayne in Florida
Das Wasser ist strahlend grün, eine vorgelagetre Sandbank hält hohe Wellen ab und ein Leuchtturm bietet eine grandiose Aussicht.
Platz 9: Beachwalker Park Kiawah Island, South Carolina
Die Insel ist bei Naturloiebhabern sehr beliebt - und bei Kennern von Fischgerichten. Kajakfahrer können bei Ebbe die Wasserläufe erkunden.
Platz 10: Cape Hatteras an den Outer Banks of North Carolina
Auf einer langen Landzunge liegt der Strand am südöstlichsten Punkt der USA.
Zu einem kleinm Starndspaziergang lädt unsere Bildergalerie ein.
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