"Atlantis"-Hotel: Luxus-Palast
Ein neues, gigantisches Projekt schmückt die Mega-Stadt Dubai: das "Atlantis"-Hotel. Die Luxus-Herberge bildet die architektonische Krone der ebenso spektakulären künstlichen Palmeninsel - und wartet mit einer Menge Highlights auf.
Von Andrea Ege
Schon die Lage des "Atlantis"-Hotel ist besonders: Es liegt auf der bisher größten von Menschenhand geschaffenen Insel, die in Form einer riesigen Palme die Küste vor Dubai ziert. In das Hotelprojekt selbst haben die Bauherren 1,2 Milliarden Euro investiert. Kein Wunder also, dass es die Gäste mit Luxus in unermesslichen Dimensionen verwöhnt.
22 500 Dollar pro Nacht
Vor allem jene, bei denen Geld keine wirkliche Rolle spielt. Die legen dann lässig 8500 Euro pro Nacht hin, um in einer der Unterwassersuiten des "Atlantis" zu wohnen. Was sie dafür bekommen? Unter anderem einen exklusiven Blick durch die Panoramafenster auf die eigens für das Hotel geschaffene künstliche Unterwasserwelt. Nur ein Panzerglas trennt die Suite-Gäste von der enormen Zahl an Fischen, die sich dort tummeln.
Das teuerste Zimmer des Hotels kostet 22 500 Dollar. Wer soviel locker machen will, darf in der Bridge-Suite schlafen: ein 924 Quadratmeter großer Raum in der Brücke zwischen den beiden Royal Towers des Hotels, 84 Meter über dem Meeresspiegel.
65 000 tierische Nachbarn
Doch auch wer in den günstigeren der insgesamt 1539 Zimmern wohnt, die es ab rund 450 Euro pro Nacht gibt, profitiert von der enormen Wasserwelt. Die Heimat für insgesamt 65 000 Meerestiere zieht sich durch die gesamte Anlage. Mal in einem gigantischen Aquarium in der Lobby, gleich neben der neun Meter hohen Skulptur aus 3000 schillernden Glasteilchen. Mal in der ebenfalls extra für das Hotel gebauten Dolphin Bay, wo die Besucher den Tieren unter der Anleitung von Trainern näher kommen können.
Die Krönung der Wasserwelt des "Atlantis"-Hotels ist der Erlebnispark "Aquaventure". Er bietet neben seinen klassischen Unterwasser-Attraktionen die Chance, auf einer 13 Meter hohen Erlebnisrutsche durch das Haifischbecken zu sausen. Natürlich durch Glas von den Tieren getrennt. Selbst beim Essen schauen einem die Fische auf den Teller: Im Restaurant "Ossiano" speisen die Gourmets dicht neben Rochen, Barschen und anderen lebendigen Wesen der Unterwasserwelt.
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