Wien: Café Sperl
Es ist das beste Café Österreichs, schrieb 1988 der englische Gastrokritiker Roy Ackerman - und es ist eines der schönsten. Ein Teil des 1880 gegründeten Kaffeehauses gehört den Zeitungslesern, der andere den Billardspielern. 1897 wurde hier sogar der Grundstein für die Wiener Secession gelegt, aber auch heute ist das alterwürdige Haus ein beliebter Treffpunkt für Künstler und Literaten. Zu den Stammgästen zählen die Schriftsteller Jörg Mauthe, Robert Menasse und Michael Köhlmeier. Dank der Achtsamkeit der früheren Eigentümer überstand das "Café Sperl" zwei Weltkriege und zählt zu den wenigen Etablisments, die heute noch die Originaleinrichtung bestehend aus Thonet-Sessel, Seifert-Carambolbillardtischen und Backhausen-Stoffe besitzt. Auch Filmteams schätzen diese einzigartige Ausstattung, so wurde hier unter anderem "Before Sunrise" mit Ethan Hawke und Julie Delpy gedreht. Unbedingt bestellen sollte man sich die berühmte Sperltorte, ein süßer Traum aus Milchschokolade, Vanille, Zimt und köstliche Mandelmasse und einen einen Einspänner, ein Henkelglas mit schwarzem Kaffee, Obers und Staubzucker - einfach perfekt. Ein Wiener Juwel, das niemand verpassen sollte.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 7-23 Uhr, So 11-20 Uhr, Juli und August sonntags geschlossen
Sonstiges: Kreditkarte (American Express|VISA|Mastercard|Andere) , Haltestelle (Linie U2 bis Station Museumsquartier, Linie 57 A Station Köstlergasse) Parkplatz (In der Nähe)
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