Venedig: Gondelfahrt
Adresse: Cannaregio 3454
30121 Venedig
Preise (ohne Gewähr):
je nach Anbieter
Fahrt ab ca. 80 Euro
Die venezianischen Gondolieri sind alte Machos.
Als die Deutsche Alexandra Hai eine Ausbildung zur Gondoliera machen wollte, wehrten sie
sich vehement. Eine Frau könne eine Gondel angeblich nicht richtig steuern, behaupteten sie.
Seitdem darf Alexandra Hai nur für das Hotel "Art Déco" fahren. Eine 30- bis 40-minütige Fahrt im "weichsten und üppigsten Sitz der Welt" (Thomas Mann) kostet ohne Gesang übrigens
etwa 80 Euro, was aber bei einem Anschaffungspreis von 40 000 Euro fast schon gerechtfertigt ist.
Nur noch ganz wenige Gondelbauer gibt es in Venedig, die den Bau des gebogenen Rumpfes und der Forcula, der Gabel, beherrschen. Zwei der
letzten kann man zum Beispiel in Cannaregio 3454 (Corte die Muti) oder in Dorsoduro (Fondamenta
Zattere ai Gesuati, von der Brücke auf Squero di San Trovaso) von außen besichtigen.
Ein Erlebnis ist es allemal, die Palazzi von der Wasseroberfläche aus zu betrachten. Wem
das zu teuer ist, der sollte mit einem Traghetto über den Canal Grande übersetzen. Das
sind ausgediente Gondeln, die ständig von der einen auf die andere Seite fahren. Gibt es an
vielen Stellen (z. B. vom Campo Santa Maria del Giglio, von Ca' Rezzonico, am Fischmarkt oder
an San Marcuola, 7-21, manche nur bis 14 Uhr) und kostet nur etwa 50 Cent.
Sonstiges: Parkplatz (In der Nähe)
Folgende Veranstaltungen finden hier statt:
BEWERTEN SIE DEN TIPP
Leser-Kommentare (0)
SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG
Venedig - Kultur
Der neue CityGuide!
Bitte melden Sie sich hier an.







