In Haight Ashbury begann die letzte globale Sozialrevolution der westlichen Hemisphäre. Ende der 60er kifften, sangen und protestierten hier die Hippies der Flower-Power-Bewegung. Eine ziemlich lässige Grundstimmung, nicht wenige Alt- und Junghippies und einige Reminizenzen an die wilde Vergangenheit sind dem Viertel erhalten geblieben.
Fast traditionsbewusst könnte man die Namen einiger Shops in der Haight Street nennen. So ist der Secondhand- Laden "Wasteland" nach einem der größten modernen Gedichte des Iren T.S. Elliott benannt. Während Elliot das 20. Jahrhundert verteufelte, scheint sich die Haight Street dem Siegeszug des Kapitalismus weitgehend gebeugt zu haben. Wasteland verkauft neben 70er Jahre T-Shirts auch Dolce & Gabana-Roben für 500 Dollar. Gebraucht, versteht sich.
Gegenüber bieten Stüssy und Paul Frank Yuppie-Wear feil. Alte Ideale vertritt, freilich etwas am Rande des Viertels, der "Anarchy Bookshop" mit Titel wie "Imperial San Francisco Urban Power, Earthly Ruin". Gegenüber erinnert der Smoke-Shop "Pipe Dream" mit einem Schild an Freuden jenseits des Konsumrauschs: "Ecstasy Sold Here".
Sonstiges: Haltestelle (Busse 6,7,71 bis Masonic) Parkplatz (wenige)
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