"Bei den bekannten Halbwertszeiten von Politikern heutzutage ist es außergewöhnlich, dass sich da überhaupt noch jemand die Mühe macht, sich mit dieser aussterbenden Spezies auseinanderzusetzen." - Hagen Rether.
Meilenweit entfernt vom Mainstream! Bei seinen scheinbar netten Plaudereien über das Weltgeschehen schwankt Rether virtuos zwischen Albernheit und Tragik, Größenwahn, Verlegenheit und Attacke.
Ein harmlos wirkender Barpianist serviert lächelnd Gemeinheiten. Er leidet (in mehreren Rollen) am bürgerlichen Leben wie auch den weltpolitischen Zuständen und macht sich Luft in sanft ätzenden Wortspielchen. Und das tagesaktuell.
Dann spielt er etwas Bach und schlachtet nebenbei die ein oder andere Popikone, flüstert und schreit, singt und jodelt, schleicht und jagt abwechselnd über die Schmerzgrenze des Publikums.
Es purzeln Kategorien und Genre-Regeln: Was ist das nur, was man da sieht und hört? Slam-Poetry? Zeitgeist-Satire? Klavier-Comedy? Ist ja auch wurscht, es lohnt sich, und Sie werden's mögen!
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