Paris ohne das legendäre Café de Flore? Undenkbar. Hier wurde der Surrealismus geboren und der Existentialismus erfunden. Es war nicht nur das Stammcafé von Sartre und Simone De Beauvoir, im Flore (und im Les Deux Magots gegenüber) trafen sie sich alle - die Pariser Avantgarde des 20. Jahrhunderts: Künstler, Schriftsteller und Poeten, Filmemacher, Schauspieler und Intellektuelle. Die Liste ist lang.
Seit 1994 wird jedes Jahr im November der Literaturpreis "Prix de Flore" vergeben. Die neuen Stars am Pariser Literaturhimmel, Frédéric Beigbeder und Michel Houellebecq, könnten einem heutzutage im Flore über den Weg laufen. Die Legende jedenfalls lebt, das Café ist immer voll.
Die Pariser gehen zum Frühstücken in die erste Etage, schon wegen der Diskretion, und überlassen den Touristen die Terrasse. Ein idealer Platz, um das Treiben auf dem Boulevard Saint Germain zu beobachten.
Öffnungszeiten: täglich 19-2 Uhr
Sonstiges: Kreditkarte (American Express|VISA|Andere) , Haltestelle (Metro: St.-Germain-des-Prés) Parkplatz (In der Nähe)
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