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Max
Lissabon: Warnungen

Für MAX vor Ort

Susanne Wollowski

Knigge:
Bus- und Tramfahrer in Lissabon sind sehr reizbar. Wer versucht, durch die Hintertür einzusteigen, riskiert einen Tobsuchtsanfall des Fahrers. (Ausnahme: die neuen gelben Straßenbahnen ab Pr. do Comercio)
An den Haltestellen reiht man sich brav in eine Warteschlange, und nur Touristen kaufen sich die überteuerten Tickets erst beim Fahrer. Besser ist es, sich die Fahrkarten an einer der Vorverkaufsstellen zu besorgen, zum Beispiel am Cais do Sodré oder am Elevador Santa Justa.
Portugiesisch ist kein spanischer Dialekt. Wer das noch nicht begriffen hat, bekommt als Dank für ein "Gracias" geringschätzige Blicke. Das portugiesische Danke heißt "obrigado/a".
In Lissabon sind ungefähr 5 bis 10 Prozent Trinkgeld üblich. Während Kellner in Cafés und Bars in der Regel kein Trinkgeld erwarten, lässt man im Restaurant einfach etwas vom Wechselgeld auf dem Tellerchen liegen.
Lissabon ist nicht unsicherer als andere europäische Großstädte. Folgende Viertel sind für Touristen allerdings nicht besonders empfehlenswert: Casal Ventoso in Alcântara unterhalb des Friedhofs Prazeres, Musgeira und Charneca westlich des Flughafens sowie die beiden Drogenslums Bairro Fonte de Louro nordwestlich der Pr. do Aeroporto und Bairro da Curraleira nördlich des Friedhofs Alto Sao Joao.



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