Kopenhagen: "Hygge"-Hype
Pure Lebenslust versteckt sich unter Kopenhagens Dächern. Wir stecken Sie an mit dem fröhlichen Charme der skandinavischen Stadt
Was
den Portugiesen ihre "Saudade" ist den Dänen ihre "Hygge".
Dieses unübersetzbare "gemütlich - gute" Gefühl
spürt man selbst in der größten Stadt Skandinaviens, die
sich trotz Geschäftigkeit durch ihre vielen Parks und großen
Fußgängerzonen, die so sauber sind, dass man vom Boden essen
kann, einen entspannten Charme bewahrt hat.
Die
Ahnen der sympathischen, rauchenden Königin Margarethe II sorgten
in den letzten 600 Jahren Monarchie dafür, dass es genug feudale
Gärten, Schlösser und Museen gibt, um zu flanieren. Doch
Kopenhagen befindet sich auch im ständigen Wandel. Ehemals "schmutzige"
Viertel, wie Vesterbro und Nørrebro werden saniert und neue Viertel,
wie Holmen auf dem ehemaligen Marinegelände, schießen aus dem
Boden, mit ihnen die meist schickeren Bars, Restaurants und Geschäfte.
Die Insel Sjelland, auf der Kopenhagen liegt, ist zwar rundum vom Meer
umgeben, in dem man baden, surfen oder Fischen kann, das nächste
Festland, Schweden oder Deutschland, ist jedoch nur einen Katzensprung
entfernt. So gibt es zwar ein Gefühl von insulanem Stolz, aber nie
von abgeschiedener Weltfremdheit.
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