Kopenhagen: Medien
Deutsche Zeitungen sowie viele deutschsprachige Zeitschriften gibt es an Kiosken oder am Hauptbahnhof sowie in großen Einkaufshäusern ("Magazin du Nord") und - natürlich - in den größeren Hotels am Tage ihres Erscheinens.
Die älteste dänische Zeitung ist die 1749 gegründete konservative "Berlingske Tidende", mit einer Auflage um 150.000, sonntags doppelt so viel.
Die liberale Morgenzeitung "Politikken" erreicht eine Auflage von rund 160.000 (sonntags etwa 200.000). Die höchste Auflage hat die Boulevardzeitung "Ekstrabladet" mit ca. 260.000, dicht gefolgt vom Konkurrenzblatt "Berlingske Tidene" (B.T.) mit etwa 190.000.
Sowohl "Berlingske Tidene" wie "Politikken" haben freitags ihre "i byen"- Beilage mit Veranstaltungs-, Konzert- und Ausgehtips.
In vielen Läden liegt auch das kostenlose, monatliche Stadtmagazin "nat og dag" aus. Sonst bietet die Zeitschrift "Alt om Köbenhavn" (AOK) viele Tipps für Nachtschwärmer und Gourmets (s.u.)
Freitags erscheint auch "Copenhagen post", die dänische Wochenzeitung in englischer Sprache.
Das öffentlich-rechtliche Radio ist klassisch in Information (P1), Kultur (P2) und Pop (P3) aufgeteilt, das Fernsehen ähnlich dem deutschen, in erstes und zweites Programm. Dazu kommen die üblichen Privatsender (die erste dänische Big Brother - Besetzung türmte wegen Zigaretten - und Alkoholverbot).
Ausländische Filme und Serien werden nicht synchronisiert sondern untertitelt und wenn jemand so richtig Heimweh hat, für den ist Dänemark so gut verkabelt, dass man nahezu überall ARD, ZDF, Sat1 und RTL empfangen kann.
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