Köln: Chelsea
Nach dem legendären New Yorker Vorbild versteht sich auch das Kölner Chelsea als Künstlerhotel. Von außen wirkt das Haus eher unscheinbar, doch die kleinen, spartanischen Zimmer sind mit allerlei kreativen Werken versehen.
Teilweise dienten die Bilder den Künstlern als Anzahlung auf den Übernachtungspreis. Den Anstoß für das Prinzip "Wohnen gegen Kunst" gab 1986 übrigens kein anderer als Martin Kippenberger. Im Laufe der Zeit kamen weitere Werke hinzu, darunter unter anderem Arbeiten von Günther Förg, A.R. Penck oder Rosemarie Trockel. Mittlerweile ist die Sammlung so groß, dass sie nur noch ausschnittsweise im Haus gezeigt werden kann. Dennoch wer sich für das Chelsea entscheidet wird die kreative Atmosphäre des Hotels zu schätzen wissen.
Besonders schön ist die verschachtelte zweistöckige Martin-Kippenberger-Suite mit einem kühn über die Fassade hinausragenden verglasten Treppenaufgang - die hätte auch Kippenberger gefallen.
Sonstiges: Kreditkarte (American Express|VISA|Eurocard|Andere) , Haltestelle (U-Bahn Rudolfplatz) Parkplatz (Einige Plätze vor dem Hotel)
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