Heidelberg: Sonderausstellung Derek Ogbourne. Der letzte Blick - Museum of Optography
Welches sind die letzten optischen Eindrücke, die wir vor dem Tod noch wahrnehmen, kann man sie irgendwie festhalten, etwas über sie erfahren? Da das Auge ähnlich wie eine Kamera funktioniert, haben sich Wissenschaftler im Rahmen optographischer Forschungen geraume Zeit mit der Frage beschäftigt, ob es möglich ist, auf der Netzhaut ein Bild dieses letzten Blickes zu erhalten. Der englische Künstler Derek Ogbourne, in dessen Werk das Thema Augen ein immer wiederkehrendes Motiv ist, hat sich intensiv mit diesem ebenso faszinierenden wie skurrilen Stück Wissenschaftsgeschichte auseinandergesetzt.
Das Museum of Optography ist eine Ausstellung, die zeitgenössische Kunst, historische Rahmendaten, und wissenschaftliche Forschung vereint.
Ausgehend von historischen Fakten, deren erste Spuren bereits im 17. Jahrhundert beginnen, bis hin zu der Erstellung eines reichhaltigen Archivs zum Thema, das auch die Bereiche Literatur, Kriminalistik, Fotografie und Film einbezieht, kreiert der englische Künstler Derek Ogbourne einen dichten Ausstellungsparcours, dessen Exponate nahtlos zwischen realen Fakten und Fiktion alternieren. Sie entführen den Betrachter in eine Parallelwelt, in der, zusätzlich zur Kunst, einiges Wissenswerte zu erfahren ist über die faszinierend komplexe Beschaffenheit des Auges und über den Grenzbereich zwischen Leben und Tod.
Sonderausstellung Derek Ogbourne. Der letzte Blick - Museum of Optography findet hier statt:
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