Brüssel: Manneken Pis
Es bleibt schlichtweg rätselhaft, warum die kleine Figur des pinkelnden Manneken Pis zu solch einem Star werden konnte. Biegt man um die Ecke, hört man immer den gleichen Satz: "So klein?", "That's it?", "Ce n'est que ça?" Manneken Pis ist wirklich winzig und nicht einmal seine Herkunft ist richtig belegt. Dafür wird er vom Brüsseler Fremdenbüro umso hemmungsloser vermarktet. Belgier schütteln darüber nur den Kopf. Ein persönlicher Hofgarderobist kleidet die Touristenattraktion sonntäglich in allerlei Zwirn ein. Dann kommt er als uniformierter Ritter, als baskenbemützter Franzose (haha!) oder als Fußballer daher. Am Welt-Aidstag wurde er in einen Riesenkondom gestopft. Restlos Begeisterte besuchen auch seine Schwester Janneken Pis in der Petite Rue des Bouchers.
Sonstiges: Haltestelle (Métro Bourse) Parkplatz (in der Nähe)
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