Brüssel: Galéries St. Hubert
1846 hatte J.P. Cluysenaar den Auftrag von König Léopold I. bekommen, konkrete Abhilfe für das schlechte Wetter in Brüssel zu schaffen. Er errichtete Europas ältesten Glasbogengang, mit hohen neo-klassizistischen Fassaden und italienisch anmutenden Säulen. So exquisit wie die leichte Arkadenkonstruktion sind nur noch die Preise in den Geschäften: edle Boutiquen für Handschuhe, Pralinen, Schmuck und Designermöbel. Wem das zu teuer ist, kann hier auch nur promenieren, wie etwa Charles Baudelaire, der hemmungslos achtmal pro Tag durch die Passage stromerte. Er benötigte dafür übrigens 250 Schritte.
Sonstiges: Haltestelle (Métro Gare Centrale) Parkplatz (in der Nähe)
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