Berlin: Renger-Patzsch
Das Ambiente ist noch wie im "Storch", dem alten West-Berliner Inlokal, dass 2007 leider Insolvenz anmelden musste. Nun erstrahlt die Institution aber wieder im neuen Glanz und im altbewährten, schönen Interieur: mit lang gestreckten Tischen, holzgetäfelten Wände und wenig Schnickschnack.
Neu sind eigentlich nur die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotos an den Wänden, die von dem Pionier der deutschen Landschafts- und Industriefotografie Albert Renger-Patzsch (1897-1966) stammen und dem Lokal auch seinen Namen gaben. Restaurantbesitzer Oliver Schupp erbte die Fotos von seinem Großvater Fritz, der mit Renger-Patzsch befreundet war.
Oliver Schupp zaubert nun zusammen mit dem Koch Hannes Behrmann, der schon im alten "Storch" kochte, wieder gutbürgerliche Gerichte mit Pfiff auf den Tisch - schnörkellos und einmalig gut. Ob nun "gegrillte Gemüse und gebratene Poveraden mit Ruccola und Tapenade" oder lieber die "geschmorte Entenkeule mit Pfefferzwetschgen, Mairüben und Kartoffelplätzchen" - alles ist hier eine gute Wahl.
Auch der altbewährte Flammkuchen, den es schon im "Storch" gab, wird noch immer serviert. Entweder herzhaft mit Speck, Zwiebeln und Emmentaler oder mit Lauch, Walnüssen und Gorgonzola oder auch mit Äpfeln, Zwiebeln und Blutwurst. Der süße Flammkuchen als Dessert mit Äpfeln, Zimt, Zucker und Calvados ist auch eine Wucht. Im Sommer sind die Plätze vor der Tür mehr als begehrt. Reservierung wird daher empfohlen.
Öffnungszeiten: täglich ab 18 Uhr, Küche bis 23.30 Uhr, Telefonische Reservierung ab 14 Uhr
Sonstiges: Kreditkarte (VISA|Mastercard) , Haltestelle (U7 Eisenacher Straße) Parkplatz (In der Nähe)
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