Berlin: Museum der Charité
Die neue Dauerausstellung "Dem Leben auf der Spur" des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité führt eindringlich durch 300 Jahre Medizingeschichte. Der Rundgang beginnt im frühen 18. Jahrhundert mit einem Besuch des Berliner Anatomischen Theaters. Über das Anatomische Museum gelanget man in den Seziersaal des Pathologen, in die Labore, in die Präparate-Sammlung Virchows und zurück in ein Untersuchungszimmer.
Wobei die Präparatesammlung von Rudolf Virchow, der 1856 die Leitung des Pathologischen Instituts übernahm, einer der wichtigsten Bestandteile der Ausstellung ist. 750 Exponate umfassend die berühmte Sammlung, die nicht aus Sensationsgier, sondern mit einem handfesten wissenschaftlichen Hintergrund aufgebaut wurde. Angehende Mediziner konnten so anschaulich Krankheitsverläufe aufgezeigt werden. Dennoch ist Virchows Sammlung nichts für sensible Gemüter und schwache Mägen.
Konservierte Geschwüre, Raucherlungen und Deformationen faszinieren und erschrecken zugleich. Am beeindruckendsten sind die präparierten, missgebildeten Embryonen: Einäugige, Wasserköpfe oder Siamesische Zwillinge.
Öffnungszeiten: Di, Do, Fr, So 10-17 Uhr, Mi und Sa 10-19 Uhr
Sonstiges: Kreditkarte (Keine Kreditkarten) , Haltestelle (U-Bahn Zinnowitzer Straße oder Oranienburger Tor, S-Bahn Lerther Bahnhof oder Friedrichstraße, Bus 147,157,245,340) Parkplatz (Parkplatz in der Phillipstraße)
Folgende Veranstaltungen finden hier statt:
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