Barcelona: El Raval
Früher war El Raval das Viertel der Immigranten. Heute lieben Musiker, Sprayer und Kreative die Straßen zwischen MACBA und La Boqueria. Man kann sich hier leicht verlaufen, und die Seitenstraßen sind nicht der Ort, wo man mit Eurobündeln wedeln sollte.
Dennoch ist El Raval der aufregendste Stadtteil Barcelonas. Früher hieß er Barri Xino, das chinesische Viertel. In seinen engen Gassen wurde der Mestizo-Sound von Manu Chao geboren. Mitten in dieses Viertel wurden vor zehn Jahren die coolsten Museen gebaut: MACBA, CCCB und FAD sind Barcelonas Institutionen für zeitgenössische Kunst, locken Kreative, Touristen und urbanes Jungvolk und sorgen so für die Aufwertung des Barris.
Rund um den Markt La Boqueria gibt es inzwischen zahlreiche feine, kleine Restaurants und Bars. An der C/d'en Robador wird gerade ein Fünfsternehotel gebaut. Man könnte denken, Raval sei auf dem Weg, ein "glattes" Viertel zu werden, aber noch ist etwas von allem da: billige Kneipen, sinistre Typen, afrikanische Im- und Exportläden, arabische Schlachtereien, Gitanofrauen mit goldenen Eckzähnen und chinesische Muttis mit schweren Plastiktüten.
Sonstiges: Haltestelle (L3 Liceu) Parkplatz (In der Nähe)
Folgende Veranstaltungen finden hier statt:
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Leser-Kommentare (1)
Rambla: ein pulsierendes Stück Barcelona
Die Rambla ist gut besucht und man sollte ein Auge haben auf seine sieben Sachen.... Besonders schön ist der Markt (Gemüse und Blumen)!
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